Warum die Apple Watch die optimale Sport-Watch ist

18. Dezember 2020
Warum die Apple Watch die optimale Sport-Watch ist

Smartwatches sind mittlerweile zu einem echten Alltagsgegenstand geworden. Viele Leute setzen auf den treuen Begleiter am Handgelenk in allen erdenklichen Lebenslagen. Angefangen hat diese Entwicklung mit Aktivitätstrackern, die hauptsächlich dazu da waren, verbrannte Kalorien oder zurückgelegte Strecken zu speichern. Jahre später haben diese Geräte unfassbar viele weitere Funktionen, doch sind sie auch noch für den Sport geeignet oder eher für den Alltag?

Was sind die notwendigen Funktionen einer Sportwatch?

Die erste Frage, die sich bei diesem Thema stellt, betrifft die notwendigen Funktionen: Welche Funktionen braucht ein moderner Fitnesstracker? Sehr wichtig ist natürlich zunächst die Robustheit. Denn selbst wenn die Uhr grandiose Features hat, wäre sie nutzlos, wenn sie keinen Schweiß oder Regen und ein paar Erschütterungen abkann. Man sollte also darauf achten, dass die Uhr mit Zertifikaten wie IP68 oder ähnlichem ausgestattet ist, um sicherzugehen, dass sie wirklich standhaft ist. Das bringen die meisten Fitnesstracker mit und sie funktionieren somit auch beim Schwimmen.

Beim Sport kommt man außerdem schnell mit anderen Materialien in Berührung, die auch an das Display der Watch kommen könnten. Wenn dies passiert, sollte die Uhr natürlich keine Schäden davontragen. Ein guter Kratzschutz ist also dafür ebenfalls wichtig, was aber oft schon zusammen mit der IP-Zertifizierung erwähnt wird.

Wie bei einem Smartphone sollte man außerdem auf Faktoren wie das Display und den Akku achten. Ein gutes Display ist wichtig, da man es auch bei einer hellen Umgebung und bei Bewegung noch ablesen muss. Auch ein Always-on-Display ist ein interessantes Feature, mit dem man jederzeit einen Überblick über die gemessenen Daten hat, ohne den Bildschirm berühren zu müssen. Und auch beim Akku sollte man auf langlebige Leistung achten, der die Uhr mindestens für einen ganzen Tag mit Strom versorgt, ohne ans Ladekabel zu müssen.

Welche Sensoren braucht eine Sportwatch?

Bei einer neuen Smartwatch sollte es natürlich auch einige Sensoren geben, die beim Aufzeichnen der Aktivität interessante und hilfreiche Informationen liefern. Eigentlich jede Smartwatch bringt einen Pulssensor mit, der die Herzschläge pro Minute misst und anzeigt. Für Hochleistungssportler ist dies besonders interessant, um zu sehen, ob sie sich im richtigen Intervall befinden. Andere Anwender profitieren von der richtigen Einschätzung ihrer Leistung für das Abnehmen und eine bessere Fitness.

Ebenfalls sinnvoll ist GPS. Damit kann man im Nachhinein die zurückgelegte Strecke verfolgen oder anderen mitteilen, wo man gerade ist. Für Aktivitäten in der Natur kann auch ein Kompass interessant sein, aber in Zeiten von Internet und Google Maps wird dies wohl nur noch selten zum Einsatz kommen. Ein Höhenmesser und ein Thermometer könnten hingegen sehr hilfreich sein.

Um den eigenen Körper besser im Auge behalten zu können sind auch andere messbare Werte aufschlussreich, wie zum Beispiel der Blutsauerstoff oder ein EKG. Diese sind aber natürlich nicht nur für Sportler interessant, sondern können auch Leben retten, indem sie ungewöhnliche Herzaktivitäten aufzeigen und dem Nutzer zu einem Arztbesuch raten.

Ist die Apple Watch eine Sportwatch?

Die Apple Watch ist beim Sport ein passender Begleiter. Denn die vorangegangenen Aspekte kann sie problemlos erfüllen und bewältigen. Dazu kommen noch einige Zusatzfeatures, die das Sporterlebnis auf ein neues Level heben. Die Watches sind zwar nicht mit IP zertifiziert, scheuen sich aber trotzdem nicht vor Wasser und können gut beim Schwimmen verwendet werden. Die Apple Watch Series 6 kann sogar bis zu einer Wassertiefe von 50 Metern getragen werden, ohne Schäden davonzutragen. Sie ist auch sonst sehr robust und hält Kratzern stand.

Mit einem Retina-Display ist die Apple Watch Series 6 mit einem leistungsstarken und hellen Bildschirm ausgestattet. Und auch im Schlummermodus kann man dank Always-on-Funktion alle wichtigen Daten schnell erkennen, ohne die Uhr aufwecken zu müssen. Die Apple Watch 6 hat eine durchschnittliche Akkulaufzeit von 18 Stunden. Darin sind auch Musik hören und Training eingerechnet. Man sollte damit also gut über einen Tag kommen. Die Apple Watch lädt zügig über das magnetische Ladekabel und ist nach 1,5 Stunden wieder bei 80% Akku.

Welche Funktionen hat die Apple Watch?

Die Apple Watch ist mit vielen unterschiedlichen Sensoren ausgestattet. Dazu gehören selbstverständlich ein Pulssensor und ein Schrittzähler, sowie GPS. Auch die Höhenmeter können immer exakt bestimmt werden und bei der neuesten Version der Apple Watch werden diese Daten sogar in Echtzeit erkannt und angegeben.

Ebenfalls gibt es bei Apple Watches die Funktion, regelmäßig ein EKG zu erstellen, um Unregelmäßigkeiten der Herzfrequenz sofort erkennen zu können. Außerdem kann man daraus gute Ableitungen für die eigene Fitness machen. Die neueste Generation der Apple Watch, die Series 6, kann nun auch den Blutsauerstoff messen. An Sensoren scheitert es bei der Apple Watch also auf jeden Fall nicht.

Es gibt aber noch weitere Funktionen, die zeigen, dass sich die Apple Watch wirklich gut zum Sport eignet. Unter anderem wird erkannt, wenn man anfängt, Sport zu machen, und auch, ohne der Uhr vorher ein Startsignal zu geben, werden die Daten gespeichert. Diese Infos kann man später noch einer Sportart zuweisen, damit die Daten richtig getrackt wurden. Es sind also keine Daten verloren, wenn man einmal vergisst, vorher die richtigen Funktionen anzuwählen.

Beim Joggen kann die Uhr einen Pace-Alarm geben. Dabei werden die Anzahl der Schritte und die Geschwindigkeit des letzten Kilometers mit vorhandenen Daten abgeglichen. Wenn man deutlich schneller oder langsamer läuft, erinnert die Uhr daran. Doch neben dem Laufen gibt es eine Menge anderer Sportarten, die man zum optimalen Tracken auswählen kann. Eine ganz neue Funktion ist außerdem das Tracken des Cardiofitness-Levels. Bei dem gemessenen Wert handelt es sich um die maximale Sauerstoffmenge, die der Körper während eines Trainings verarbeiten kann. Wenn dieser Wert gering ist, kann dies erhebliche körperliche Beeinträchtigungen mit sich bringen. Die Apple Watch erinnert den Nutzer daran, an der Cardiofitness zu arbeiten, um den Sauerstoffwert wieder zu erhöhen.

Sollte man beim Joggen, Radfahren oder anderen Aktivitäten stürzen, hat die Apple Watch eine Sturzerkennung. Wenn ein Sturz bemerkt wurde, fragt die Apple Watch ab, ob es einem gut geht. Wenn ja, passiert nichts weiter und man kann weitermachen wie gehabt. Sollte etwas passiert sein und man braucht Hilfe, kann man auch das auswählen und die Watch ruft einen Notruf. Das gleiche passiert, wenn man auf diese Anfragen mehrfach nicht reagiert. Mit dieser Funktion wurden schon einige Leben gerettet, da die Apple Watch von sich aus einen Notruf und einen Notfallkontakt erreichen konnte.

Wenn auch andere Familienmitglieder oder Freunde eine Apple Watch haben, kann man diese herausfordern und eine Challenge starten. In einem siebentägigen Wettbewerb bekommt man Punkte für alle Aktivitäten, die in die Gesundheitsringe einfließen. Wer am Ende der Woche die meisten Punkte hat, hat gewonnen.

Was sind Gesundheitsringe?

Ein Großteil der deutschen Bevölkerung bewegt sich zu wenig. Durch Bürojobs und zunehmende Zeit an mobilen Endgeräten sitzen wir viel zu viel. Das löst nicht nur kurzfristig Beschwerden wie Rücken- oder Kopfschmerzen aus, sondern kann auch langfristig Probleme mit sich bringen. Um dem entgegenzuwirken, hat sich Apple die drei Gesundheitsringe ausgedacht. Das tägliche Ziel soll es sein, alle Ringe zu füllen. Der erste Ring zeigt zurückgelegte Schritte an, der zweite die tägliche Trainingszeit und der letzte, dass man jede Stunde für eine gewisse Zeit steht, anstatt zu sitzen.

Die Anzahl oder Dauer, die man benötigt um die Ringe zu schließen, ist abhängig von der körperlichen Fitness, der Größe, dem Alter und weiteren Faktoren. Wenn man diese drei Ringe regelmäßig schließt, ist der Lebensstil deutlich gesünder und man fühlt sich auch viel fitter.

Was gibt es für Alternativen zur Apple Watch?

Natürlich gibt es auch Alternativen zur Apple Watch, die gerade für Personen mit Android-Smartphones interessant sind. Eine davon ist die Samsung Galaxy Watch. Im Vergleich zur Apple Watch hat diese ein rundes Display mit Lünette und ähnelt eher einer klassischen Uhr. Dabei hat sie aber auch viele Vorzüge, die auch die Apple Watch mit sich bringt und eignet sich ebenfalls gut als Fitnesstracker.

Aus dem Hause Amazfit kommen Uhren, die hauptsächlich für den Sport ausgelegt sind. Das gilt ebenso für Smartwatches von Garmin. Beide haben wichtige Sensoren und können die Sporteinheiten optimal überwachen und danach wiedergeben. Darüber hinaus haben sie aber oft leider nicht die Vielfalt an Funktion, die die Smartwatches von Apple und Samsung mitbringen.

Eine Apple Watch ist immer auch ein Fitnesstracker. Ob man jetzt ein Sportfanatiker ist oder die Uhr eher aus Businessgründen trägt, ist dabei egal. Die Watch kann helfen, die sportlichen Aktivitäten zu überwachen, aber kann einen auch anspornen, sich mehr zu bewegen und zumindest eine grundlegende Fitness anhand der drei Fitnessringe aufrechtzuerhalten. Mit vielen Messwerten und der hervorragenden Ausstattung ist die Apple Watch auf jeden Fall ein hilfreicher Begleiter auf den Joggingrunden.


Weitere Informationen, Preise und Bilder zur Apple Watch Series 6.

Weitere Informationen, Preise und Bilder zur Apple Watch SE.


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