Die besten Kamerahandys 2022

Du möchtest dein neues Handy auch als Digitalkamera für hochwertige Fotos nutzen? In unserer Top 10 der besten Kamera-Handys findest du garantiert ein passendes Gerät. Mehr Informationen zu Preisen und Verträgen erhältst du nach einem Klick auf das jeweilige Gerät. In der folgenden Liste haben wir die aktuell besten Kamera-Handys für dich zusammengestellt.

Unterhalb der Liste findest du alles, was du über Handy-Kameras wissen solltest: Ratgeber zu Kamera-Smartphones

Top Kamerahandys im Überblick

Alle Produkte sind bei uns frei kombinierbar mit einer großen Auswahl an Tarifen. Immer mit Originalvertrag der Anbieter Telekom (ehem. T-Mobile), Vodafone, congstar, otelo, mobilcom-debitel Telefonica und yourfone.

  • Telekom
  • Vodafone
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  • otelo

Google Pixel 7 Pro 128 GB mit 12 GB RAM snow

Verfügbare Speichervarianten:

128 GB, 256 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Alle Angebote

Google Pixel 7 Pro
128 GB mit 12 GB RAM snow

Das Google Pixel 7 Pro ist ein High-End-Android-Smartphone mit 5 Jahren Update-Garantie und ultraschnellem Google-Tensor-G2-Prozessor. Es bringt neben 5G, NFC und einer 50-Megapixelkamera einen 6,7 Zoll großen LTPO-OLED-Touchscreen mit.

Gerätepreis
einmalig
69 €
Tarifpreis
monatl.
54,99 €

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alle Preise inkl. MwSt., versandkostenfrei, Mindestlaufzeit 24 Monate, 39,99 € Anschlusspreis - wird per Vodafone-App zurückerstattet

Sony Xperia PRO-I 512 GB mattschwarz

Verfügbare Speichervarianten:

512 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Alle Angebote

Sony Xperia PRO-I
512 GB mattschwarz

Das Sony Xperia PRO-I versteht sich selbst eher als Kamera denn als Smartphone. Es ist aber ganz klar beides: Es bringt einen 1 Zoll großen Bildsensor für AF-Phasendetektion, ein T-Objektiv von Zeiss sowie auswählbare Blendeneinstellungen mit. Darüber hinaus weiß das Android-Smartphone mit seinem Snapdragon-888-Prozessor, dem 4K-HDR-OLED-Touchscreen (6,5 Zoll) sowie 5G-Unterstützung zu begeistern.

Gerätepreis
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339 €
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64,99 €

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Huawei P50 Pro 256 GB cocoa gold

Verfügbare Speichervarianten:

256 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Alle Angebote

Huawei P50 Pro
256 GB cocoa gold

6 Kundenbewertungen

Das Huawei P50 Pro ist ein High-End-Smartphone mit dem hauseigenen EMUI 12 und einer sagenhaften Kamera von Leica. Sein OLED-Touchscreen, RAM und Speicher im Überfluss sowie der Snapdragon 888 sorgen für Begeisterung.

Gerätepreis
einmalig
1 €
Tarifpreis
monatl.
54,99 €

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Motorola Edge 30 Ultra 256 GB mit 12 GB RAM interstellar black

Verfügbare Speichervarianten:

256 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Alle Angebote

Motorola Edge 30 Ultra
256 GB mit 12 GB RAM interstellar black

2 Kundenbewertungen

Das Motorola Edge 30 Ultra ist das erste Android-Smartphone mit 200-Megapixelkamera. Die Kamera nimmt sagenhafte Fotos und Videos auf. Zur langen Ausstattungsliste gehören Videoaufnahmen in 8K oder 4K HDR10+, sowie OIS zur Bildstabilisierung. Darüber hinaus sind 5G und eine Schnellladefunktion mit 125 Watt an Bord.

Gerätepreis
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89 €
Tarifpreis
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49,99 €

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iPhone 13 Pro Max 128 GB graphit

Verfügbare Speichervarianten:

128 GB, 256 GB, 1 TB

Verfügbare Farbvarianten:
Alle Angebote

iPhone 13 Pro Max
128 GB graphit

80 Kundenbewertungen

Das iPhone 13 Pro Max überzeugt mit seinem nagelneuen A15-Prozessor, einem 6,7 Zoll großen Super Retina XDR OLED Touchscreen und einer großartigen Kamera mit Saphierglas-Objektiven. Dazu kommen 5G-Unterstützung, IP68 und viel Edelstahl.

Gerätepreis
einmalig
169 €
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64,99 €

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Sony Xperia 1 IV 256 GB mit 12 GB RAM schwarz

Verfügbare Speichervarianten:

256 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Alle Angebote

Sony Xperia 1 IV
256 GB mit 12 GB RAM schwarz

1 Kundenbewertungen

Das Sony Xperia 1 IV ist ein grandioses Foto-Smartphone, mit dem du aus jedem Motiv ein echtes Kunstwerk machen kannst. Dazu gibt es ein großes Display, einen hervorragenden Android-Prozessor und eine ganze Menge Akkukapazität. Die Kamera besteht aus ZEISS-Objektiven, die für beste Foto-Action sorgen.

Gerätepreis
einmalig
129 €
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64,99 €

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Samsung Galaxy S22 Ultra 128 GB mit 8 GB RAM phantom black

Verfügbare Speichervarianten:

128 GB, 256 GB, 512 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Alle Angebote

Samsung Galaxy S22 Ultra
128 GB mit 8 GB RAM phantom black

9 Kundenbewertungen

Das Samsung Galaxy S22 Ultra ist das ultimative Android-Smartphone mit S-Pen, einem 6,8 Zoll großem Dynamic AMOLED Touchscreen und 108-Megapixelkamera. Es bietet einen Armor Aluminiumrahmen, ist IP68-geschützt und bringt einen 5000 mAh großen Akku mit.

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69 €
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59,99 €

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Xiaomi 12T Pro 256 GB mit 8 GB RAM blau

Verfügbare Speichervarianten:

256 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Alle Angebote

Xiaomi 12T Pro
256 GB mit 8 GB RAM blau

Das Xiaomi 12T Pro ist ein High-End-Android-Smartphone mit herrausragender 200-Megapixelkamera. Es kommt mit einem Snapdragon 8+ Gen 1 Prozessor, einem 5000 mAh großen Akku und 120 Watt HyperCharge. Sein Touchscreen misst 6,67 Zoll und begeistert mit CrystalRes AMOLED Technik. Außerdem sind HDR10+ sowie ein Soundsystem von Harman Kardon mit an Bord.

Gerätepreis
einmalig
89 €
Tarifpreis
monatl.
39,99 €

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OnePlus 10 Pro 128 GB mit 8 GB RAM volcanic black

Verfügbare Speichervarianten:

128 GB, 256 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Alle Angebote

OnePlus 10 Pro
128 GB mit 8 GB RAM volcanic black

1 Kundenbewertungen

Das OnePlus 10 Pro ist ein hochwertiges High-End-Android-Smartphone mit exzellenter Hasselblad-Kamera für Mobiltelefonie. Es bringt außerdem den rasanten Snapdragon 8 Gen 1 sowie einen 6,7 Zoll großes Fluid AMOLED Touchscreen mit.

Gerätepreis
einmalig
69 €
Tarifpreis
monatl.
44,99 €

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Oppo Find X5 Pro 256 GB glaze black

Verfügbare Speichervarianten:

256 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Alle Angebote

Oppo Find X5 Pro
256 GB glaze black

Das Oppo Find X5 Pro ist ein High-End-Smartphone mit Hasselblad-Kamera, 80 Watt Supervooc Flash Charge und neuestem Snapdragon-8-Prozessor. Sein Touchscreen misst 6,7 Zoll und bringt eine Bildwiederholrate von 120 Hz mit.

Gerätepreis
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99 €
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54,99 €

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Kamerahandys: Worauf es ankommt

Aktuelle Handys vereinen weit mehr als hochauflösende Displays und leistungsstarke Prozessoren. Eine wortwörtlich unübersehbare Entwicklung offenbaren beispielsweise die Kamerasysteme. Dank Micro-Bild-Prozessor und Nano-Weitwinkelobjektiv kann manch ein Smartphone eine Bildqualität sicherstellen, die bis vor Kurzem hochwertigen Kompaktkameras vorbehalten war.

Jedoch nehmen die Angebote an Kamerahandys stetig zu. Einen Überblick über aktuelle Trends, Neuerungen und kommende Techniken zu behalten, fällt zunehmend schwer. Wir verraten dir jedoch, welche Kameraleistung von einem aktuellen Smartphone zu erwarten ist, und führen dich Schritt für Schritt durch die Welt der mobilen Fotografie.

In diesem Abschnitt findest du einen groben Einstieg in die Welt der Smartphone-Kameras. Detaillierte Informationen bekommst du in unserem Ratgeber rundum das Thema Handyfotografie:

Die Welt der Megapixel

Die Anzahl der Bildpunkte, die eine Linse verarbeitet, gilt als entscheidend für die Schärfe der Abzüge. Je mehr Punkte (englisch: pixel) in einer Reihe visualisiert sind, desto feiner fällt die Aufnahme aus. Dieser Grundsatz macht sich insbesondere bei Fotos bemerkbar, die auf größeren Bildschirmen betrachtet werden, beispielsweise auf dem PC-Monitor oder Smart-TV.

Ein Beispiel: Fällt ein Full-HD-Bild auf einem 5-Zoll-Handybildschirm mit einer Pixeldichte von 440 ppi (pixel per inch) gestochen scharf aus, nimmt die Brillanz auf einem 55-Zoll-Fernseher spürbar ab. Die Auflösung, gemessen in Megapixel, ist demnach ohne Frage zu beachten. Doch wie so oft gilt auch bei Handykameras, dass „zu viel des Guten“ zulasten der Gesamtleistung geht.

Ausschlaggebend ist die Qualität der Linse. Nimmt der Bildsensor der Kamera eine sehr hohe Megapixelrate auf, können Unschärfen, die durch die Linse abgelichtet werden, regelrecht explodieren. Dieser Effekt ist bei Handykameras verschiedenster Hersteller zu beobachten und gilt als eine der größten Hürden, die die Hersteller zu meistern haben. Da die Linse einen festen Bestandteil des Bildsensors darstellt, haben sich diese sowohl der Qualität der Linse als auch der Struktur des Bildsensors zugewendet.

Die Pixeldichte sollte demnach als ein Grundkriterium bei der Smartphone-Wahl beachtet, jedoch nicht als ein Garant für kristallklare Bilder verstanden werden. Wer seine Bilder nicht nur auf dem Handybildschirm betrachten will, sollte zu einem Modell greifen, dessen Kamerasensor eine Auflösung von 8 Megapixeln oder höher aufweist. Auf diesem Niveau ist das Handy auch zum Fotografieren in 4K fähig, sodass du Urlaubsbilder & Co. auf aktuellen TV-Modellen genießen kannst.

Komplexe Technik – leicht zu bedienen.

Speichergröße beachten

Ein leistungsstarker Mobilfunk- beziehungsweise WLAN-Chip (802.11 ac oder 802.11 ax) erleichtert das drahtlose „Spiegeln“ auf dem Fernseher. Allerdings benötigt ein pixelstarkes Kamerahandy auch einen entsprechend großen Speicher. Ein Foto in Full HD etwa nimmt gut 0,9 MB Speichervolumen ein. Das gleiche Motiv in 4K jedoch über 4 MB!

Noch spürbarer wird die Bedeutung des Speichers beim Drehen von Videos. Ein ausreichend großer Speicher oder ein zusätzlicher Speicherkartenschacht, wie ihn etwa Samsung in seinen Flaggschiffen integriert, gelten also als ein indirektes Merkmal eines guten Kamerahandys. Je nach Hersteller, Serie und Modell ist übrigens eine Skalierung der Bildqualität möglich. Auf diese Weise schraubst du die Detailraten herunter und schonst den Speicher.

Quality first

Ganz gleich, ob du zu einem Mittel- oder Oberklassen-Handy greifst, die Qualität des Sensors stellt eine zentrale Voraussetzung für einen gelungenen Kameraeinsatz dar. Bis vor wenigen Jahren nutzten Hersteller lediglich passive Sensoren, sogenannte CCD-Sensoren. Dank der Kostensenkung für hochwertige Aktiv-Sensoren durch Massenproduktionen konnten sich jedoch CMOS-Sensoren durchsetzen. Die neue Klasse nutzt den sogenannten fotoelektrischen Effekt, der auf dem Kontrastverhältnis von Schwarz und Weiß basiert.

Für die Ausgestaltung in Farbe sorgen Millionen von Farbfilter, die vor jedes einzelne Pixel gesetzt sind. Die Berechnung der Pixel und der zusätzlichen Farbstufen setzt die CPU des Handys folglich unter Druck. Eine aktive Bildaufzeichnung gelingt nur, sofern ein kräftiger Prozessor im Inneren des Handys werkelt. Abhilfe können dezidierte Bild-Prozessoren sowie Bild-Koprozessoren leisten. Jedoch nehmen diese Zusätze wertvollen Platz im Objektivkomplex ein, sodass die Handybauer in diesen Fällen an Elementen wie Mehrfachlinsen sparen. Bist du also auf der Suche nach einem Modell mit einer hohen Pixelrate und einer geringen Auslösezeit, darf auch der Prozessor Beachtung finden. Wünschst du dir zudem kräftige Farben und satte Details, führt kein Weg vorbei an einen kräftigen und hochwertigen Bildsensor auf CMOS-Basis.

Mit den richtigen Einstellungen werden die Fotos so, wie du sie dir wünschst.

Woran ist ein hochwertiger CMOS-Sensor zu erkennen?

Nur wenige Hersteller liefern aussagekräftige Angaben über ihre Kamerakomponenten und lüften auch auf Anfrage nicht ihre Zulieferergeheimnisse. Autonome Testportale können für Aufklärung sorgen, doch auch hier schwingen teils Meinungen mit. Überdies werden vermeintlich unabhängige Testportale nicht selten von Herstellern indirekt finanziert, indem diese der Redaktion Gratis-Geräte zur Verfügung stellen.

Immerhin ist mit einem kleinen Trick die ungefähre Leistung des Bildsensors, insbesondere die des Objektivs, schätzbar. Je mehr Linsen und zoomstarke Objektivringe in einer Kamera integriert sind, desto mehr Platz nimmt sie ein. Hochwertige Kameras mit ausgefeilter Technik ragen häufig leicht aus dem Gehäuse hervor. Allerdings beweisen aktuelle Top-Modelle der führenden Hersteller, dass kräftige Kameras auch in schlanken Gehäuserahmen Unterschlupf finden können.

Kleine Helfer, große Wirkung

Eng verknüpft mit dem Bildsensor sind Zusätze wie Autofokus, Bildstabilisator und Belichtungseinheit. Diese Elemente gehören zur Standardausrüstung einer jeden Handykamera, unterscheiden sich in ihrer Qualität jedoch enorm, was wiederum große Unterschiede auf die Gesamtleistung der Kamera hat. So sorgt ein kräftiger Autofokus beispielsweise für eine millisekundenschnelle Scharfstellung, sofern er eine effektive Weitenmessung nutzt. Einige Hersteller verwenden Laserstrahlen, andere setzen nach wie vor auf optische Erkennungsalgorithmen der Kamera-Software.

Doch nicht nur schnell, sondern auch sicher soll das Fotografieren gelingen. Nutzt du dein Handy in hektischen Situationen zum Knipsen, kommt dir der Bildstabilisator zur Hilfe und stellt eine ruckelfreie Aufnahme sicher. Wie viele Überschneidungen und Pixeldoppler der Bildstabilisator tilgen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa Lichteinfall und Auflösungsrate. Doch grundsätzlich gewähren sogenannte optische Bildstabilisatoren eine effektivere Stabilisierung als ihre elektrischen Kollegen. Handys mit einem optischen Bildstabilisator gewähren überdies auch unter schlechten Lichtverhältnissen eine hohe Aufnahmequalität, da die Linse eine höhere Verschlusszeit nutzen kann. Es gelangt länger und somit mehr Licht in die Kamera, doch die registrierten Bewegungen werden austangiert.

Je nach Vorlieben des Fotografen dürfen allgemeine Aspekte beachtet werden. Möchtest du dein Smartphone zum Beispiel für Selfies nutzen, muss auch die Leistung der Frontkamera stimmen. Hier findest du unseren Ratgeber zu Selfie-Handys. Die Handhabung der Foto-App gilt als ein weiteres wichtiges Vergleichskriterium. Zusätze wie Filter und Bearbeitungsfunktionen können außerdem den Fotospaß anheben und sollten neben Einzelfotos auch Videos auf dem Programm stehen, spielt das Mikrofon eine bedeutende Rolle.

Ins rechte Licht gerückt mit dem LED-Blitz

Elemente wie Bildstabilisator und Verschlusszeit führen in einen wesentlichen Aspekt über: die Lichtverwertung. Eine sogenannte Restlichtverwertung beispielsweise bewirkt, dass die Linse auch bei kurzer Verschlusszeit genügend Licht einfangen kann. Ein großer Teil aktueller Smartphones ist zudem mit einem LED-Blitzlicht ausgestattet. Diese Modelle erbringen jedoch eine geringe Reichweite und hellen lediglich die Umgebung in einem Umkreis von maximal 2 Metern auf.

Doppel-LED-Varianten übertreffen diese Leistung, da sie schlichtweg kräftiger ausfallen. Möchtest du eine spürbare Aufhellung und zugleich konturenstarke Aufnahmen genießen, solltest du zu einem Modell samt Elektronenblitz greifen. Legst du Wert auf natürliche Farben, kann ein Smartphone mit einem True-Tone-Blitzlicht eine gute Alternative darstellen. Apple etwa verleiht einigen seiner iPhones ein True-Tone-Blitzlicht.

Hier findest du eine Liste aller Apple-Smartphones.

Ein Nachtmodus stellt die Motive auch bei Nacht so dar, wie du sie siehst.

Bitte näher kommen

Neben der Pixelrate lässt die Zoomtechnik einen erstaunlichen Fortschritt erkennen. Bis vor wenigen Jahren arbeiteten Handys durchweg mit einem Digitalzoom. Diese Technik vergrößert den Bildausschnitt, funktioniert jedoch lediglich als Lupe. „Holt“ der Fotograf während der Aufnahme das Objekt heran, wird die Distanz augenscheinlich verkürzt, doch mit der Nähe zum Objekt sinkt die Bildschärfe. Die Kamera interpoliert die verbleibenden Pixel auf den vergrößerten Bildschirmausschnitt. Es entsteht ein grobkörniger Abzug. Folglich gilt der Digitalzoom auch als der „böse“ Zoom. Möchtest du digital vergrößerte Aufnahmen zum Beispiel am PC bearbeiten, wirst du feststellen, dass von Bearbeitungsmöglichkeiten kaum Gebrauch zu machen ist, da Konturen und Farbübergänge nur minimal retuschierbar sind. Zudem nimmt die Bildqualität auf großen Bildschirmen so stark ab, dass die Schnappschüsse keineswegs für Präsentationen taugen.

Optischer Zoom als Lösung

Hier wird das Bild nicht bearbeitet, sondern der Objektivring verstellt. Die Bildqualität nimmt kaum ab und ein Bildrauschen tritt lediglich unter schlechten Lichtverhältnissen auf. Da hochwertige Objektive im Nanoformat jedoch sehr teuer sind und deren Installation ein hohes Ingenieursgeschick erfordert, greifen Hersteller wie Samsung, LG und Sony in die Trickkiste. Sie verbauen sogenannte Tele-Linsen, also Mehrfachlinsen, die die Stärke des Zooms verdoppeln. Die Ergebnisse beeindrucken im direkten Vergleich zu Abzügen aus Single-Linsen-Kameras allemal. Im Gegensatz zu klassischen Digitalkameras können Mehrfachlinsen allerdings nicht stufenlos zoomen. Die zweite Linse ist mit einer festen Brennweite belegt, sodass das Handy beim Zoomen die Bildausschnitte lediglich übereinanderlegt.

Hersteller wie OnePlus haben das Zusammenspiel mehrerer Linsen perfektioniert und mit komplexen Hybrid-Linsen eine neue Ära des Zoomens eingeläutet. Der Trick: Mehrere und kräftigere Linsen arbeiten im Verbund, sodass zum Beispiel aus einem Querschnitt einer 48-Megapixel-Primärlinse und zweier 12-Megapixel-Sekundärlinsen trotz eines großen Zoomfaktors ein gestochen scharfes Bild entsteht. Sind zudem Weitwinkelobjektive untergebracht, gelingen Aufnahmen im Widescreen-Format und lichtstarke Prismen verwandeln das Handy unabhängig von Tageszeit und Sonnenschein in einen Zoom-Riesen.


Weitere Informationen zu den einzelnen Aspekten, die ein gutes Kamerahandy ausmachen, findest du im ersten Teil unserer Ratgeber-Serie zur Handyfotografie: Was macht ein gutes Kamerahandy aus?.

In Teil 2 gehen wir näher auf die einzelnen Top-Kamerahandys ein: Die besten Kamerahandys.


 

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