Die besten Kamerahandys 2019

Du möchtest dein neues Handy auch als Digitalkamera für hochwertige Fotos nutzen? In unserer Top 10 der besten Kamerahandys findest du garantiert ein passendes Gerät. Mehr Informationen zu Preisen und Verträgen erhältst du nach einem Klick auf das jeweilige Gerät.

In der folgenden Liste haben wir die aktuell besten Kamera Handys für dich zusammengestellt. Unterhalb der Liste findest die wichtigsten Kriterien bei der Wahl deines Kamera-Smartphones.

Top Kamerahandys im Überblick

Alle Produkte sind bei uns frei kombinierbar mit einer großen Auswahl an Tarifen. Immer mit Originalvertrag der Anbieter Telekom (ehem. T-Mobile), Vodafone, o2, congstar, otelo und Blau.

  • Telekom
  • Vodafone
  • o2
  • congstar
  • otelo
  • Blau

Huawei P30 Pro 128 GB black

Verfügbare Speichervarianten:

128 GB, 256 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Preis ohne Vertrag:

749 € inkl. MwSt.

Alle Angebote

Huawei P30 Pro 128 GB black

7 Kundenbewertungen

Das Huawei P30 Pro hat eine unglaubliche Quad-Kamera mit 40 Megapixeln. Hinzu kommen außerdem noch ein guter Prozessor, jede Menge Arbeitsspeicher und ein großes, nahezu randloses Display. Der langanhaltende Akku kann auch kabellos aufgeladen werden und neben NFC verfügt das Smartphone außerdem über eine IP68-Zertifizierung.

Gerätepreis
einmalig
1 €
Tarifpreis
monatl.
54,95 €

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alle Preise inkl. MwSt., versandkostenfrei, Mindestlaufzeit 24 Monate, 39,95 € Anschlusspreis

OnePlus 7 Pro 256 GB almond mit 8 GB RAM

Verfügbare Speichervarianten:

256 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Preis ohne Vertrag:

749 € inkl. MwSt.

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OnePlus 7 Pro 256 GB almond mit 8 GB RAM

49 Kundenbewertungen

Das OnePlus 7 Pro ist das ultimative Android-Smartphone im Jahr 2019. Es bietet neben einem ultraschnellen Snapdragon-855-Prozessor auch eine neuartige Pop-up-Kamera sowie stets ausreichend RAM und internen Speicher. Hinzu kommt ein unglaublich scharfer Touchscreen mit 90-Hertz-Technologie, der 6,67 Zoll misst. Zudem ist das Handy mit Android 9.0 Pie, einem 4.000-mAh-Akku, einem Fingerabdrucksensor im Display und einer 48-MP-Triple-Kamera ausgestattet.

Gerätepreis
einmalig
1 €
Tarifpreis
monatl.
54,95 €

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alle Preise inkl. MwSt., versandkostenfrei, Mindestlaufzeit 24 Monate, 39,95 € Anschlusspreis

Samsung Galaxy S10 Plus 128 GB prism black

Verfügbare Speichervarianten:

128 GB, 512 GB, 1 TB

Verfügbare Farbvarianten:
Preis ohne Vertrag:

779 € inkl. MwSt.

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Samsung Galaxy S10 Plus 128 GB prism black

95 Kundenbewertungen

Das Samsung Galaxy S10 Plus komplettiert die Reihe der diesjährigen Android-Flaggschiffe von Samsung als größtes Modell. Mit 8 Gigabyte Arbeitsspeicher und 128 Gigabyte internem Speicher kann man Spiele, Serien oder Fotos ohne Probleme auf dem 6,4-Zoll-QuadHD+-Display genießen. Auf der Rückseite findet sich eine Triple-Kamera mit 16+12+12MP. Die Dual-Frontkamera wird in einem Kameraloch im Display versteckt. Um all das besonders lange genießen zu können, verbaut der koreanische Hersteller einen großen 4100-mAh-Akku, der sich kabellos aufladen lässt und auch PowerShare ist hier möglich.

Gerätepreis
einmalig
89 €
Tarifpreis
monatl.
46,99 €
24 Monate reduziert
danach 51,99 €

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iPhone XS 64 GB silber

Verfügbare Speichervarianten:

64 GB, 256 GB, 512 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Preis ohne Vertrag:

1039 € inkl. MwSt.

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iPhone XS 64 GB silber

82 Kundenbewertungen

Das iPhone XS ist die kleinere Variante des 2018er-Apple-Smartphones. Es bietet neben einem 5,8 Zoll großen Super Retina OLED Display auch einen schnellen A12-Bionic-Chip sowie ein besonders edles Gehäuse. Auf der Rückseite sitzt eine 12 Megapixel Dual-Kamera für perfekte Fotos und Videoaufnahmen in 4K. Weitere Features sind kabelloses Laden, WLAN und LTE.

Gerätepreis
einmalig
239 €
Tarifpreis
monatl.
51,99 €

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ZTE Axon 10 Pro 128 GB blau

Verfügbare Speichervarianten:

128 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Preis ohne Vertrag:

529 € inkl. MwSt.

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ZTE Axon 10 Pro 128 GB blau

2 Kundenbewertungen

Mit dem ZTE Axon 10 Pro liefert der chinesische Hersteller ein vielseitiges und modernes Smartphone ab. Ein attraktives Design mit einem 6,47 Zoll großen, abgerundeten AMOLED-Display und integriertem Fingerabdrucksensor garantiert eine tolle Optik und Haptik. Das Smartphone bietet den brandneuen Snapdragon-855-Prozessor mit sechs Gigabyte Arbeitsspeicher für beste Leistung und eine Triple-Kamera mit 48 Megapixeln für tolle Fotos. Darüber hinaus ist es mit 128 Gigabyte erweiterbarem internem Speicher, Android 9.0 Pie und Dual-SIM ausgestattet.

Gerätepreis
einmalig
29 €
Tarifpreis
monatl.
44,95 €

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Xiaomi Mi 9 64 GB ocean blue

Verfügbare Speichervarianten:

64 GB, 128 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Preis ohne Vertrag:

429 € inkl. MwSt.

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Xiaomi Mi 9 64 GB ocean blue

46 Kundenbewertungen

Mit dem Mi 9 bringt Xiaomi ein starkes Mittelklasse-Smartphone auf den Markt. Verbaut sind ein brandaktueller Snapdragon-855-Prozessor mit acht Kernen, ein großer 3300-mAh-Akku, mindestens sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und ein Super-AMOLED-Display. Besonderes Highlight des Gerätes ist die Triple-Kamera von Sony mit 48 Megapixeln, einem 12-Megapixel-Teleobjektiv und 16-Megapixel-UItra-Weitwinkelsensor. Zudem ist der Fingerabdrucksensor in den Bildschirm integriert.

Gerätepreis
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19 €
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29,99 €

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HTC U12+ 64 GB ceramic black

Verfügbare Speichervarianten:

64 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Preis ohne Vertrag:

479 € inkl. MwSt.

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HTC U12+ 64 GB ceramic black

35 Kundenbewertungen

Das neue HTC U12 Plus kommt mit beeindruckender Leistung: es verfügt über einen Qualcomm Snapgradon 845, der mit 2,8 GHz taktet und von 6 GB Arbeitsspeicher unterstützt wird. Der interne Speicher kann per microSDXC-Karte um bis zu 2 TB erweitert werden. Außerdem hat es einen großen 3.500 mAh Akku. Auf der Rückseite des Smartphones befindet sich eine Dual-Kamera mit 16 und 12 Megapixel. Die zwei Linsen sorgen für erstklassige Aufnahmen.

Gerätepreis
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69 €
Tarifpreis
monatl.
29,99 €

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Nokia 9 Pureview 128 GB blau

Verfügbare Speichervarianten:

128 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Preis ohne Vertrag:

569 € inkl. MwSt.

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Nokia 9 Pureview 128 GB blau

6 Kundenbewertungen

Mit fünf Kameras kommt das Nokia 9 PureView daher. Zwei farbige und drei monochrome Objektive von Zeiss mit 12 Megapixeln und f/1,82-Blende haben das Potenzial für erstklassige Fotografie. Zudem hat das Smartphone einen schnellen Octa-Core-Prozessor, Android 9.0 Pie mit Android One, sechs Gigabyte Arbeitsspeicher und einen großen 3320-mAh-Akku. Das POLED-Display bietet QuadHD+-Auflösung und unter dem Bildschirm versteckt sich ein integrierter Fingerabdrucksensor.

Gerätepreis
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59 €
Tarifpreis
monatl.
44,95 €

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iPhone XR 64 GB weiss

Verfügbare Speichervarianten:

64 GB, 128 GB, 256 GB

Verfügbare Farbvarianten:
Preis ohne Vertrag:

779 € inkl. MwSt.

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iPhone XR 64 GB weiss

177 Kundenbewertungen

Das iPhone XR ist die günstigste Möglichkeit, ein 2018er-Apple-Smartphone zu bekommen. Es bietet neben einem 6,1 Zoll großen Liquid Retina Display ebenfalls den schnellen A12-Bionic-Chip sowie ein großes Spektrum an Farbvarianten. Auf der Rückseite sitzt eine 12 Megapixelkamera mit besonders schnellem Sensor und optischer Bildstabilisierung. Weiterhin sind WLAN und LTE mit an Bord.

Gerätepreis
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19 €
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36,99 €
24 Monate reduziert
danach 41,99 €

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Kamerahandys: Worauf es ankommt

Aktuelle Handys vereinen weit mehr als hochauflösende Displays und leistungsstarke Prozessoren. Eine wortwörtlich unübersehbare Entwicklung offenbaren beispielsweise die Kamerasysteme. Dank Micro-Bild-Prozessor und Nano-Weitwinkelobjektiv kann manch ein Smartphone eine Bildqualität sicherstellen, die bis vor Kurzem hochwertigen Kompaktkameras vorbehalten war.

Allerdings: Die Angebote an Kamerahandys nehmen stetig zu. Einen Überblick über aktuelle Trends, Neuerungen und kommende Techniken zu behalten, fällt zumindest jedem Nicht-Handy-Experten schwer. Doch keine Angst: Wir verraten dir, welche Kameraleistung von einem aktuellen Smartphone zu erwarten ist, und führen dich Schritt für Schritt durch die Welt der mobilen Fotografie.

Die Welt der Megapixel

Die Anzahl der Bildpunkte, die eine Linse verarbeitet, gilt als entscheidend für die Schärfe der Abzüge. Je mehr Punkte (englisch: pixel) in einer Reihe visualisiert sind, desto feiner fällt die Aufnahme aus. Dieser Grundsatz macht sich insbesondere bei Fotos bemerkbar, die auf größeren Bildschirmen betrachtet werden, beispielsweise auf dem PC-Monitor oder auf dem Smart-TV.

Ein Beispiel: Fällt ein Full-HD-Bild auf einem 5-Zoll-Handybildschirm mit einer Pixeldichte von 440 ppi (pixel per inch) gestochen scharf aus, nimmt die Brillanz auf einem 55-Zoll-Fernseher spürbar ab. Die Auflösung, gemessen in Megapixel, ist demnach ohne Frage zu beachten. Doch wie so oft gilt auch bei Handykameras, dass „zu viel des Guten“ zulasten der Gesamtleistung geht.

Ausschlaggebend ist die Qualität der Linse: Nimmt der Bildsensor der Kamera eine sehr hohe Megapixelrate auf, können Unschärfen, die durch die Linse abgelichtet werden, regelrecht explodieren. Dieser Effekt ist bei Handykameras verschiedenster Hersteller zu beobachten und gilt als eine der größten Hürden, die die Hersteller zu meistern haben. Da die Linse einen festen Bestandteil des Bildsensors darstellt, haben sich diese sowohl der Qualität der Linse als auch der Struktur des Bildsensors zugewendet.

Die Pixeldichte sollte demnach als ein Grundkriterium bei der Smartphone-Wahl beachtet, jedoch nicht als ein Garant für kristallklare Bilder verstanden werden. Wer seine Bilder nicht nur auf dem Handybildschirm betrachten will, sollte zu einem Modell greifen, dessen Kamerasensor eine Auflösung von 12 Megapixeln oder höher aufweist. Auf diesem Niveau ist das Handy auch zum Fotografieren in 4K fähig, sodass du Urlaubsbilder & Co. auf aktuellen TV-Modellen genießen kannst.

Speichergröße beachten

Ein leistungsstarker Mobilfunk- beziehungsweise WLAN-Chip (802.11 ac oder 802.11 ax) erleichtert das drahtlose „Spiegeln“ auf dem Fernseher. Allerdings benötigt ein pixelstarkes Kamerahandy auch einen entsprechend großen Speicher: Ein Foto in Full HD etwa nimmt gut 0,9 MB Speichervolumen ein. Das gleiche Motiv in 4K jedoch über 4 MB!

Noch spürbarer wird die Bedeutung des Speichers beim Drehen von Videos. Ein ausreichend großer Speicher oder ein zusätzlicher Speicherkartenschacht, wie ihn etwa Samsung in seinen Flaggschiffen integriert, gelten also als ein indirektes Merkmal eines guten Kamerahandys. Je nach Hersteller, Serie und Modell ist übrigens eine Skalierung der Bildqualität möglich. Auf diese Weise schraubst du die Detailraten herunter und schonst den Speicher.

Quality first

Ganz gleich, ob du zu einem Mittel- oder Oberklassen-Handy greifst: Die Qualität des Sensors stellt eine zentrale Voraussetzung für einen gelungenen Kameraeinsatz dar. Bis vor wenigen Jahren nutzten Hersteller lediglich passive Sensoren, sogenannte CCD-Sensoren. Dank der Kostensenkung für hochwertige Aktiv-Sensoren durch Massenproduktionen konnten sich jedoch CMOS-Sensoren durchsetzen: Die neue Klasse nutzt den sogenannten fotoelektrischen Effekt, der auf dem Kontrastverhältnis von Schwarz und Weiß basiert. Für die Ausgestaltung in Farbe sorgen Millionen von Farbfilter, die vor jedes einzelne Pixel gesetzt sind. Die Berechnung der Pixel und der zusätzlichen Farbstufen setzt die CPU des Handys folglich unter Druck: Eine aktive Bildaufzeichnung gelingt nur, sofern ein kräftiger Prozessor im Inneren des Handys werkelt. Abhilfe können dezidierte Bild-Prozessoren sowie Bild-Co.-Prozessoren leisten. Jedoch nehmen diese Zusätze wertvollen Platz im Objektivkomplex ein, sodass die Handybauer in diesen Fällen an Elementen wie Mehrfachlinsen sparen. Bist du also auf der Suche nach einem Modell mit einer hohen Pixelrate und einer geringen Auslösezeit, darf auch der Prozessor Beachtung finden. Wünschst du dir zudem kräftige Farben und satte Details, führt kein Weg vorbei an einen kräftigen und hochwertigen Bildsensor auf CMOS-Basis.

Woran ist ein hochwertiger CMOS-Sensor zu erkennen?

Nur wenige Hersteller liefern aussagekräftige Angaben über ihre Kamerakomponenten und lüften auch auf Anfrage nicht ihre Zulieferergeheimnisse. Autonome Testportale können für Aufklärung sorgen, doch auch hier schwingen teils Meinungen mit. Überdies werden vermeintlich unabhängige Testportale nicht selten von Herstellern indirekt finanziert, indem diese der Redaktion Gratis-Geräte zur Verfügung stellen. Immerhin ist mit einem kleinen Trick die ungefähre Leistung des Bildsensors, insbesondere die des Objektivs, schätzbar: Je mehr Linsen und zoomstarke Objektivringe in einer Kamera integriert sind, desto mehr Platz nimmt sie ein. Steht die Kamera folglich leicht aus dem Gehäuse hervor, ist dies ein Anzeichen auf eine ausgefeilte Technik. Allerdings: Aktuelle Top-Modelle aus den Häusern Huawei beziehungsweise Honor beweisen, dass kräftige Kameras auch in schlanken Gehäuserahmen Unterschlupf finden können.

Kleine Helfer, große Wirkung

Eng verknüpft mit dem Bildsensor sind Zusätze wie Autofokus, Bildstabilisator und Belichtungseinheit. Diese Elemente gehören zur Standardausrüstung einer jeden Handykamera, unterscheiden sich in ihrer Qualität jedoch enorm, was wiederum große Unterschiede auf die Gesamtleistung der Kamera hat. So sorgt ein kräftiger Autofokus beispielsweise für eine millisekundenschnelle Scharfstellung, sofern er eine effektive Weitenmessung nutzt. Einige Hersteller verwenden Laserstrahlen, andere setzen nach wie vor auf optische Erkennungsalgorithmen der Kamera-Software.

Doch nicht nur schnell, sondern auch sicher soll das Fotografieren gelingen. Auftritt Bildstabilisator: Nutzt du dein Handy in hektischen Situationen zum Knipsen, kommt dir der Bildstabilisator zur Hilfe und stellt eine ruckelfreie Aufnahme sicher. Wie viele Überschneidungen und Pixeldoppler der Bildstabilisator tilgen kann, hängt von verschiedenen Faktoren ab, etwa Lichteinfall und Auflösungsrate. Doch grundsätzlich gewähren sogenannte optische Bildstabilisatoren eine effektivere Stabilisierung als ihre elektrischen Vorläufer. Handys mit einem optischen Bildstabilisator gewähren überdies auch unter schlechten Lichtverhältnissen eine hohe Aufnahmequalität, da die Linse eine höhere Verschlusszeit nutzen kann: Es gelangt länger und somit mehr Licht in die Kamera, doch die registrierten Bewegungen werden austangiert.

Je nach Vorlieben des Fotografen dürfen allgemeine Aspekte beachtet werden. Möchtest du dein Smartphone zum Beispiel für Selfies nutzen, muss auch die Leistung der Frontkamera stimmen. Hier findest du unseren Ratgeber zu Selfie-Handys. Die Handhabung der Foto-App gilt als ein weiteres wichtiges Vergleichskriterium. Zusätze wie Filter und Bearbeitungsfunktionen können außerdem den Fotospaß anheben und sollten neben Einzelfotos auch Videos auf dem Programm stehen, spielt das Mikrofon eine bedeutende Rolle.

Ins rechte Licht gerückt

Elemente wie Bildstabilisator und Verschlusszeit führen in einen wesentlichen Aspekt über: die Lichtverwertung. Eine sogenannte Restlichtverwertung beispielsweise bewirkt, dass die Linse auch bei kurzer Verschlusszeit genügend Licht einfangen kann. Ein großer Teil aktueller Smartphones ist zudem mit einem LED-Blitzlicht ausgestattet. Diese Modelle erbringen jedoch eine geringe Reichweite und hellen lediglich die Umgebung in einem Umkreis von maximal 2 Metern auf.

Doppel-LED-Varianten übertreffen diese Leistung, da sie schlichtweg kräftiger ausfallen. Möchtest du eine spürbare Aufhellung und zugleich konturenstarke Aufnahmen genießen, solltest du zu einem Modell samt Elektronenblitz greifen. Legst du Wert auf natürliche Farben, kann ein Smartphone mit einem True-Tone-Blitzlicht eine gute Alternative darstellen. Apple etwa verleiht einigen seiner iPhones ein True-Tone-Blitzlicht.

Bitte näher kommen

Neben der Pixelrate lässt die Zoomtechnik einen erstaunlichen Fortschritt erkennen: Bis vor wenigen Jahren arbeiteten Handys durchweg mit einem Digitalzoom. Diese Technik vergrößert den Bildausschnitt, funktioniert jedoch lediglich als Lupe: „Holt“ der Fotograf während der Aufnahme das Objekt heran, wird die Distanz augenscheinlich verkürzt, doch mit der Nähe zum Objekt sinkt die Bildschärfe. Die Kamera interpoliert die verbleibenden Pixel auf den vergrößerten Bildschirmausschnitt. Es entsteht ein grobkörniger Abzug. Folglich gilt der Digitalzoom auch als der „böse“ Zoom. Möchtest du digital vergrößerte Aufnahmen zum Beispiel am PC bearbeiten, wirst du feststellen, dass von Bearbeitungsmöglichkeiten kaum Gebrauch zu machen ist, da Konturen und Farbübergänge nur minimal retuschierbar sind. Zudem nimmt die Bildqualität auf großen Bildschirmen so stark ab, dass die Schnappschüsse keineswegs für Präsentationen taugen.

Die Lösung dieses Dilemmas bietet der optische Zoom

Hier wird das Bild nicht bearbeitet, sondern der Objektivring verstellt. Die Bildqualität nimmt kaum ab und ein Bildrauschen tritt lediglich unter schlechten Lichtverhältnissen auf. Da hochwertige Objektive im Nanoformat jedoch sehr teuer sind und deren Installation ein hohes Ingenieursgeschick erfordert, greifen Hersteller wie Samsung, LG und Sony in die Trickkiste: Sie verbauen sogenannte Tele-Linsen, also Mehrfachlinsen, die die Stärke des Zooms verdoppeln. Die Ergebnisse beeindrucken im direkten Vergleich zu Abzügen aus Single-Linsen-Kameras allemal. Im Gegensatz zu klassischen Digitalkameras können Mehrfachlinsen allerdings nicht stufenlos zoomen: Die zweite Linse ist mit einer festen Brennweite belegt, sodass das Handy beim Zoomen die Bildausschnitte lediglich übereinanderlegt.

Hersteller wie OnePlus haben das Zusammenspiel mehrerer Linsen perfektioniert und mit komplexen Hybrid-Linsen eine neue Ära des Zoomens eingeläutet. Der Trick: Mehrere und kräftigere Linsen arbeiten im Verbund, sodass zum Beispiel aus einem Querschnitt einer 48-Megapixel-Primärlinse und zweier 12-Megapixel-Sekundärlinsen trotz eines großen Zoomfaktors ein gestochen scharfes Bild entsteht. Sind zudem Weitwinkelobjektive untergebracht, gelingen Aufnahmen im Widescreen-Format und lichtstarke Prismen verwandeln das Handy unabhängig von Tageszeit und Sonnenschein in einen Zoom-Riesen.

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